Am vergangen Wochenende haben wir unseren
diesjährigen IAT Test in Münster und Gladbeck durchgeführt.
Mit 101 Meldungen war die Teilnehmerzahl,
letztlich 92 tatsächlich startende Kinder, doppelt so hoch
wie in den vergangenen 2 Jahren. Nachdem ich mich
informiert hatte warum und wieso die Teilnehmerzahl in den
vergangenen Jahren so zurück gegangen war, stellte sich
schnell heraus, dass einmal der Termin zu früh und einmal zu
spät für die Vereine war.
Natürlich gab es auch wieder Diskussionen mit
dem ein oder anderen Heimtrainer über das wieso und warum
bzw. Sinn und Unsinn des Tests. Ich glaube meine Meinung ist
bekannt. Mir ist klar, dass viele der angesprochenen Kinder
(Jahrgänge) schon mehrere Schwimm-Wettkampftermine
wahrnehmen – aber ich denke, diese körperliche Ertüchtigung
schadet keinem Kind – und wer weiß, manchmal kann man bei so
einem Test auch erfahren, dass der Aktive vielleicht besser
für die Leichtathletik oder für eine andere Sportart
geeignet ist. Jeder Trainer sollte im Sinne seines Aktiven
offen sein und das Kind (und auch die Eltern) dann
entsprechend beraten.
Aber vielleicht kann man da das ein oder
andere Gespräch bei Wettkämpfen noch einmal führen.
Unser Wochenende stand jedenfalls unter einem
guten Stern. Das Wetter war super toll - denn die Sonne
schien. So brauchten die Aktiven in diesem Jahr nicht bei
Regen ihren 2000m Lauf zu starten. Da es so viele aktive
Kinder waren und auch fast je 50% männlich und weiblich,
haben wir die Gruppe geteilt. Die Jungen starteten zuerst
ihren 2000m Lauf und zogen dann um in die Sporthalle. Die
Mädchen rackerten sich in der Zeit in der Uni Sporthalle ab.
Hier galt es zu zeigen, wie es mit der Rumpf, Schulter- und
Fußbeweglichkeit aussah. Ferner war die Schnelligkeit und
Geschicklichkeit mit den Kasten- Bummerang-Test gefragt und
für die Kraft galt es so viel Klimmzüge und Liegestütz,
sowie für die Bauchmuskeln, das Heben aus der Rückenlage zu
absolvieren. Den 3er Hopp Sprung habe ich mit in den Test
genommen, da dieser auch beim deutschen Jugendmehrkampf auf
dem Programm steht.
Anschließend wechselten die Mädchen zum
Laufen. Alle Kinder waren gut drauf und wie gesagt, die 92
gesunden Kinder waren dann auch voller Tatendrang und gaben
ihr Bestes. Ja, und ich muss sagen, alle Aktiven waren hoch
motiviert. Das drückten die Kinder auch dahingehend aus,
dass sie sich gegenseitig, in ihrer jeweiligen Riege, bei
den einzelnen Übungen angefeuert und mitgefiebert haben. Da
gab es kein „Konkurrenzdenken“ oder „Gehässigkeiten“ – echt
toll und ein dickes Lob für die Kinder
J
Dank an dieser Stelle
für die vielen helfenden Hände. Mit vereinten Kräften haben
wir am Samstag die Stationen in der UNI Halle Münster
aufgebaut. Nach Beendigung des Landteils mussten wir (Jens
Lohaus, Christoph Meyer und ich) allerdings noch putzen. Die
erste Gruppe ist mit den „Laufschuhen“ durch die Umkleide in
die Turnhalle – und manche Kinder dann auch noch zu ihren
Eltern auf die Tribüne gelaufen
L Das war nicht
so geplant – aber keiner hat daran gedacht, den Kindern zu
sagen, sie mögen ihre Laufschuhe am Eingang ausziehen. Na
ja, auch ich lerne nicht aus. Eine Stunde putzen hat mich
gelehrt im nächsten Jahr eine Person, für diese kurze
Mitteilung an die Aktiven, an der Eingangstür abzustellen.
So war der Landteil am
späten Samstagnachmittag erfolgreich beendet und die Kinder
hatten Zeit bis zum nächsten Tag sich zu erholen und ihre
„geschundenen Körper“ zu pflegen
J
Sonntag starteten wir
dann zum zweiten Teil des Tests. Nun durften sich die Kinder
wieder in ihrem gewohnten Element bewegen. Erneut halfen
viele, fleißige Hände die Strecken abzumessen und
abzustecken, wobei das in Gladbeck nicht mehr so viel
Aufwand bedurfte, da vor 3 Wochen die SG Gladbeck einen
Qualifikationswettkampf ausrichtete, bei dem die
Streckenabmessungen schon ausgemessen und markiert waren.
So begrüßte ich die
Aktiven, deren Eltern, Trainer und Helfer. Bedröpppelt waren
die Kinder, als ich sie einzeln aufrief. Alle waren sie
traurig, dass sie nicht mehr in „ihrer Riege“ starten
durften.
7,5m Gleiten, 15m
Delfin-Kicks in der Bauch- und in der Rücklage, 50m Brust
Gesamtlage und 50m Krau Beine am Brett. Das war die
festgelegte Reihenfolge der Übungen. Zum Abschluss mussten
alle Aktiven 400m Freistil schwimmen – und dann waren sie
fertig – fix und fertig.
J
Mir hat es in diesem
Jahr wieder sehr viel Freude gemacht. Auch, weil die Kinder
so nett miteinander umgingen und ich das Gefühl hatte, auch
den Kindern hat es Spaß gemacht zu zeigen, was sie außer
Schwimmen sonst noch können.
Dank noch einmal an
alle, die zum Gelingen beigetragen haben.
Wer sich gerne Fotos vom
IAT Test ansehen möchte – den verweise ich auf die Homepage
vom Vfl Gladbeck. Vflgladbeck.de.
Ich glaube, dass dort
an die 600 Bilder zu sehen sind.
Margitta Tollkühn
(Sachbearbeiterin Kaderwesen)
Passend zum IAT-Test
2008 möchten wir an dieser Stelle auch einen Zeitungsbericht
aus Gladbeck veröffentlichen:
Zeitungsbericht: Qualifikationswettkampf
in Gladbeck (Übungen vom Jugendmehrkampf)