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Die auf dieser Seite veröffentlichten Mitteilungen entsprechen nicht immer
der Meinung des Bezirksvorstandes im Schwimmbezirk Nordwestfalen.

 

03.01.08 von Peter Biernath

Wettbewerb „Der familienfreundliche Sportverein“ des LSB NRW
SV Buer 1924 ausgezeichnet

Mit Unterstützung der RWE Rhein-Ruhr AG hatte der LandesSportBund NRW 2007 einen Wettbewerb „Der familienfreundliche Sportverein“ ausgeschrieben. Bei der Bewertung standen insbesondere die Breitensportstrukturen der insgesamt 130 Bewerbervereine auf dem Prüfstand.

Die LSB-Jury hat nun darüber entschieden, welche 27 Vereine mit  Gutscheinen im Wert von jeweils 1000 Euro bedacht werden. Dazu gehören auch 6 Vereine des Schwimmverbandes NRW. Aus dem Bezirk Nordwestfalen erhielt der SV Buer 1924 e.V. als einziger Verein die Auszeichnung. Die Gelsenkirchener qualifizierten sich insbesondere durch ihre altersübergreifenden  und familiengerechten Vereinsangebote. Die Ehrung der Gewinner erfolgt im Rahmen einer Feierstunde am 14. Januar 2008 in der Philharmonie in Essen. Der Vorstand des Bezirks Nordwestfalen gratuliert dem SV Buer 1924 e.V. ganz herzlich.

 

 

28.10.07 von Ingo Sanft

Startschuss für "mutige Investition"

Startschuss für "mutige Investition"

Ahaus - Von einem "Ereignis mit Seltenheitswert" spricht Bürgermeister Felix Büter - und klettert in den Bagger, während seine Mitarbeiter Spaten verteilen. Gemeint ist nicht die ungewöhnliche Tätigkeit der Männer mit Krawatte auf dem Bau, sondern den Anlass: "Erste-Spatenstiche sind selten geworden, erst recht im Bäderbereich."

Als Architekt Dr. Michael Krieger, Sportausschussvorsitzender Thomas Vortkamp und der Technische Beigeordnete Michael Tacke gelben Sand fröhlich hoch fliegen lassen, lässt die Leichtigkeit der Geste vergessen, dass sie gerade den offiziellen Startschuss für ein gewichtiges Acht-Millionen-Euro-Projekt geben: den Bau des Kombi-Bades.

Schnell entschlossen

Erste Überlegungen im April 2006, Gutachten im August, Entscheidung im Dezember, Vergabe im Februar dieses Jahres "und vor 14 Tagen dann der Beginn der Abbrucharbeiten", blickt Büter auf die "unglaublich schnelle Entscheidungsphase" zurück. Sein Blick wandert zu den Fraktionsvorsitzenden und anderen Ratspolitikern vor dem großen Becken. Ihrer Bereitschaft, auch in finanziell angespannten Zeiten - "glücklicherweise hat sich die Situation inzwischen entspannt" - eine solche Investition zu schultern, sei es zu verdanken, dass das Kombibad voraussichtlich im Frühjahr 2009 öffnen könne.

Im Moment sieht das Gelände des Wellenfreibades eher nach Abbruch als nach Aufbau aus. Nachdem von den Umkleidegebäuden nur noch ein Schuttberg zurück geblieben ist, werde in dieser Woche der Abbruch des Nichtschwimmerbeckens folgen, so Ewald Deckeling vom Hochbauamt. Es macht Platz für das neue Hallenbad mit mehreren Becken. Eine lange Glasfront werde diesen Bereich optisch zum Freibad hin öffnen, erklärt Architekt Krieger - typisch Kombi-Bad eben. - sy-

Donnerstag, 18. Oktober 2007 | Quelle: Münsterland Zeitung (Ahaus)

 

 

21.09.07 von Marc Lewandowsky

Erster Spatenstich für das neue Hallenbad in Bottrop


Die Bauarbeiten für das neue Hallenbad an der Parkstraße in Bottrop sind am 14. September mit dem ersten Spatenstich feierlich eröffnet worden. Oberbürgermeister Peter Noetzel betonte, dass die unmittelbare Nähe zum Jahnstadion und zur Dieter-Renz-Sporthalle einen innovativen Sportpark schafft. Fertigstellung und Eröffnung des Bades sind für 2008 geplant. 

Die Bauarbeiten für das neue Hallenbad wurden im Rahmen einer Feier offiziell begonnen. In einem Grußwort betonte Oberbürgermeister Peter Noetzel die Bedeutung des Neubaus für die Entwicklung der Innenstadt und die Stärkung des Sportstandortes Bottrop. "Mit der Realisierung dieses Projekts und dem heutigen Spatenstich symbolisieren wie einen großen Schritt auf unserem Weg zu Sportstadt", so Noetzel.  

Vor rund hundert Gästen nahmen Oberbürgermeister Peter Noetzel und Vertreter aus Politik und Verwaltung den Spaten in die Hand, um die Bautätigkeit an der Parkstraße mit dem ersten Stich starten zu lassen. Das neue Bad befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Dieter-Renz-Halle und dem Jahnstadion. Der Entscheidung, es hier zu platzieren, lag die Idee zugrunde, einen attraktiven Sportpark zu schaffen. 

Durch die gemeinsame Bewirtschaftung der Sportstätten können Kosten eingespart werden. Des Weiteren schafft die Verbindung der drei Anlagen zu einem Sportzentrum die Vorraussetzung, Bottrop zu einer Sportstadt wachsen zu lassen. 

Schon im Vorfeld des Spatenstichs hatten sich Politik und Verwaltung bewusst gegen ein "Spaßbad" an der Parkstraße ausgesprochen. Wie das Vorgängerbad am Berliner Platz kann auch das neue Bad sowohl für den Schwimm- und Sportunterricht, als auch für den öffentlichen Bäderbetrieb genutzt werden, jedoch wird es wesentlich moderner ausgestattet sein. Nicht nur in der Architektur wird das Bad hohen Qualitätsansprüchen gerecht. Auch der wettkampfgerechte Ausbau mit einer sechsten Schwimmbahn sowie die Ausstattung mit einer Tribüne für etwa 200 Besucher tragen dazu bei, dass dieses Bad dem neuesten Stand der Technik entspricht. 

Die Eröffnung des Hallenbades ist für 2008 geplant. Die Kosten werden rund 6 Millionen Euro betragen. Durch eine verbesserte Wärmeisolierung, einer Solaranlage sowie einem Brunnen zur Wassergewinnung sollen die Betriebskosten effizienter und sparsamer gehalten werden als beim alten Hallenbad am Berliner Platz.

 

 

15.06.07 von www.marlaktuell.de

Marls Schwimmer können wieder baden gehen

Marl. Marls Schwimmer können wieder baden gehen – denn das Infracor-Hallenbad wird von der Stadtverwaltung Marl übernommen und bleibt ihnen somit nach langem Ringen doch erhalten. Diese freudige Botschaft erreichte das Rathaus heute in Form einer Mitteilung des Landrates Jochen Welt, der dem Bäderkonzept der Stadtverwaltung Marl damit grünes Licht gab.

Bürgermeisterin Uta Heinrich erleichtert über diese Nachricht: „Ich freue mich, dass es uns – trotz der finanziellen Notlage unserer Stadt – gelungen ist, ein erfolgreiches Bäderkonzept auf die Beine zu stellen und somit die Zukunft unseres Hallenbades zu sichern“. Heinrich weiter: „Denn in einer Stadt wie Marl, in der über 3.000 Schwimmer zuhause sind, ist solch ein Bad von ungeheurer Wichtigkeit und unverzichtbar“.

Auch die für den Schul-und Sportbereich zuständige Beigeordnete Dr. Barbara Duka zeigte sich erfreut. „Lange Zeit war nicht sicher, ob das Hallenbad hinter dem Badeweiher noch einmal seiner Bestimmung zugeführt werden kann. Doch jetzt endlich haben wir Gewissheit und Schulen und Vereine können aufatmen.“

Bedingungen des Landrates

Ein Wehmutstropfen aber bleibt: Denn durch die Übernahme des Infracor-Hallenbad heißt es für das Freibad in Marl-Hüls Abschiednehmen. Schließlich bleibt die Umsetzung des Bäderkonzeptes nur dann zulässig, wenn das Freibad dauerhaft geschlossen wird. Weiterhin, so der Landrat in seinem Schreiben, soll das Lehrschwimmbecken an der Haardschule mit Ablauf des Schuljahres 2006/2007 geschlossen und das Schulgrundstück der Veräußerung zugeführt werden. Auch die Notwendigkeit des Lehrschwimmbeckens an der Goetheschule soll geprüft werden. Zudem muss die Finanzierung des Bäderkonzeptes durch Verkaufserlöse der Stadtverwaltung Marl sichergestellt werden. Auch eine Zuschussreduzierung für die Bäder ist notwendig – im Jahr 2007 ausgezeichnet mit einer Summe von 437.000 Euro, berichtet die Stadtspitze in einer Pressemitteilung.

Was passiert jetzt?

Zur Zeit wird das Infracor-Hallenbad für die Nutzung vorbereitet. Denn vom 15. bis17. Juni 2007 findet dort das Gauturnfest mit Schwimmdisziplinen statt. Bezüglich der weiteren Öffnung werden in den nächsten Tagen Gespräche mit dem „Noch-Inhaber“ Infracor geführt.

Das Infracor-Hallenbad und seine Geschichte

Das Gebäude des Infracor-Hallenbades stammt aus den früheren Sechzigern und gehörte der Infracor GmbH. Diese wollte sich Anfang des Jahres 2007 jedoch von ihrem mit einer 25-Meter-Bahn ausgerüsteten Bad trennen. Dann allerdings wäre die Stadt nach einer Stilllegung durch den TÜV für immer ohne Hallenbad gewesen, was den Schul- und Schwimmsport schmerzlich getroffen hätte. Eine unvorstellbare Situation.

Doch sollte die Stadt das ehemalige Werksbad in Eigenregie übernehmen, so wären mindestens zwei Millionen Euro zur Beseitigung der Mängel fällig. Denn abgesehen von Sicherheitsmängeln und Brandschutzauflagen ist auch die Technik zu aktualisieren. In punkto Befreiung von Sicherheitsmängel und Brandschutz bot sich schließlich die Infracor GmbH an, unter der Bedingung, die Stadt würde das Bad schnellstmöglich übernehmen.

Blieb für die Stadt noch ein Instandhaltungsaufwand Summe von ca. 1,4 Millionen, der in den Jahren 2008 bis 2011 geschultert werden muss. An jährlichen Umkosten kämen etwa 300 000 Euro hinzu

 

10.05.07 von Jürgen Seyb

Was macht eigentlich: Jürgen Braas?

Oer-Erkenschwick/Konstanz. Als er 14 Jahre alt war, begann er beim SV Neptun Erkenschwick mit dem Wasserballspiel. Heute ist Jürgen Braas 59 Jahre alt – und spielt immer noch. Sogar in zwei Mannschaften: Mit Sparta Konstanz „aus geografischen Gründen“ in der Schweiz, dort zurzeit in der Zweiten Liga. Und beim SV Canstatt in der Ü55-Mannschaft. „Mit der sind wir regelmäßig bei der Endrunde der Deutschen Senioren-Meisterschaft. Im letzten Jahr, bei der Senioren-Weltmeisterschaft in Stanford/USA sind wir Fünfte geworden. Nur vor zwei Jahren, als wir in Odense Europameister wurden, war ich nicht dabei wegen meines Engagements bei der Jugend.“

Denn die Wasserballjugend hat es dem aus Oer-Erkenschwick stammenden Elektro-Ingenieur angetan: „Seit zwei Jahren bin ich Manager der Jugend- und Junioren-Nationalmannschaften des Deutschen Schwimm-Verbandes, kümmere mich überwiegend um die Organisation und den bürokratischen Kram. Bei der Junioren-Europameisterschaft im letzten Jahr in Rumänien wurden wir Siebter und haben uns damit direkt für die WM qualifiziert, die im August in Long Beach/Kalifornien ausgetragen wird.“ Und selbstverständlich ist der 59-Jährige zusammen mit Trainer Peter Röhle auch da wieder als „Mädchen für Alles“ mit von der Partie.

Begonnen hatte sein Engagement über das eigene Spiel hinaus mal als „Stadionsprecher“ bei einer internationalen Wasserball-Veranstaltung, „weil die da einen brauchten, der auch Englisch spricht“. Seit der Europameisterschaft 1989 in Bonn ist er regelmäßig auch als Sprecher im Einsatz, hat schon etliche Olympia-Qualifiaktions- und Weltliga-Spiele hinter sich gebracht. Und dabei natürlich auch viele verantwortliche Leute vom DSV kennen gelernt, die ihn schließlich irgendwie zu seiner Tätigkeit als Manager für die Nachwuchs-Nationalmannschaften „verdonnerten“.

In der alten Heimat ist er eher nur bei besonderen Anlässen zu finden. Zum Beispiel am 21. April 2007. Da stand gut 40 Jahre nach dem Abitur an der Dattelner „Penne“ im November 1966 das Jubiläums-Klassentreffen auf dem Programm, übernachtet hat er bei seinem Bruder, der an der alten „Penne“ in Datteln Lehrer ist. Und bei seiner nächsten Stippvisite im Sommer bei einem internationalen Turnier in Brambauer macht er erneut in Datteln Station.

Jürgen Braas begann als Jugendlicher mit dem Wasserballspiel beim SV Neptun Erkenschwick. Nach seinem Studium spielte er von 1973 bis 1981 bei BW Bochum, ehe es ihn an den Bodensee verschlug, wo er bei seiner Firma als Elektro-Ingenieur für das Qualitäts-Management zuständig ist.

 

30.03.07 Quelle: www.waz.de

Zukunft des Infracor-Bades ungewiss

Marl. Der Rat hat beschlossen - aber wann kann in Marl wieder "öffentlich" gebadet werden? Die Zukunft des bisherigen Infracor-Bades ist noch ungewiss.

In dem Bäderkonzept hat Marl bereits dargelegt, wie auf Dauer gespart werden kann: Ein Lehrschwimmbecken (in Sinsen) wird dicht gemacht, das Freibad in Hüls wird in diesem Sommer gar nicht erst eröffnet. Im Gegenzug sollen eine halbe Million in das Infracor-Bad gesteckt werden. Ob das Geld ausgeben darf, darüber entscheidet die Kommunalaufsicht, deren untere Stufe der Kreis ist. Zuvor müssen aktuelle Änderungen in den nächsten (vier bis sechs) Wochen zu einem Gesamthaushalt aufgearbeitet werden, dann prüft der Kreis - was nach bisherigen Erfahrungen drei Monate dauert. Fraglich ist, ob Infracor so lange wartet. Das Degussa-Unternehmen wollte das Bad aufgeben, ist aber auch bereit, mehr als eine halbe Million für Brandschutzmaßnahmen zu geben, wollte aber eine Entscheidung bereits im Januar dieses Jahres haben. Öffentliches Baden wird mit Sicherheit im Guido-Heiland-Bad möglich sein. Das wird von einer Initiative betrieben - und von der Stadt finanziell unterstützt. ben

 

24.03.07 Quelle: www.marlaktuell.de

300 Menschen demonstrieren für den Erhalt des Hallenbades Marl

Marl. An die 300 Menschen haben gestern Abend für den Erhalt des Hallenbades auf dem Creiler Platz vor dem Rathaus demonstriert. „Es ist etwas blöd, wir wissen nicht einmal wirklich, an wen wir uns wenden können“, erklärte Günter Peck, Präsident des VfL Hüls, zu Beginn der Demo, zu der Daniel Kentschke, Trainer der Wettkämpfer der SG SSF Marl-Hüls aufgerufen hatte. „Die Stadt schiebt die Verantwortung auf den Kreis, der schiebt sie auch wieder weiter.“ Am 28. März, so Peck, finde erneut ein Gespräch mit der Stadtspitze statt – „die Hoffnung stirbt zuletzt“.

Derzeit müssten die Schwimmer unter anderem in Wulfen und Oer-Erkenschwick trainieren, beschrieb Peck die Lage. Von dem plötzlichen Aus im Dezember sei man unerwartet plötzlich getroffen worden. Auch Vertreter der Wasserfreunde Marl und der DLRG monierten, dass sie ohne ein Bad in Marl kaum arbeiten könnten.

Bürgermeisterin Uta Heinrich stellte sich den Demonstranten vor ihrem Amtssitz und versicherte, das Bad gehöre zur Stadt. „Das ist auch die Auffassung des Verwaltungsvorstands und des Rates – die Politik steht also hinter Ihnen.“ Dem Kreis als Aufsichtsbehörde werde der Nachweis erbracht, dass das Infracor-Bad übernommen werden könne, ohne den überspannten Haushalt weiter zu überspannen. „Wir haben ein Gutachten, dass dieses Bad allein für den Schwimmunterricht in der Sekundarstufe I – eine Pflichtaufgabe der Stadt – unbedingt erforderlich ist“, zählte Heinrich die geforderten Nachweise des Kreises auf.

Auch ein Gutachten über die nötigen Sanierungen liege vor „und drittens haben wir auch aufgezeigt, dass dies alles haushaltskonform möglich ist“, so die Bürgermeisterin. Die Stadt habe alles Nötige getan, „wie die Kommunalaufsicht entscheidet, kann ich aber nicht voraussagen – wir haben jedenfalls alle nötigen Voraussetzungen geschaffen“, versicherte sie den aufgebrachten Bürgern, Schwimmfreunden und vielen Kindern.

 

18.03.07

Marler Vereine demonstrieren am 19.03.07 in Marl

Um zu zeigen, daß die Marler Bevölkerung an dem Erhalt und Weiterbetrieb des Hallenbades interessiert ist, wollen die schwimmsporttreibenden Vereine in Marl für den Erhalt des Hallenbades demonstrieren und der Öffentlichkeit zeigen, daß es viele Menschen gibt, denen das Schwimmen in seinen vielfältigsten Formen am Herzen liegt. Sie wollen in friedlicher Weise ihre Meinung äußern. Geplant ist diese Veranstaltung für


Montag, den 19. März 2007 um 17:00  Uhr auf dem Creiler Platz in Marl

Vereine, Schwimmer, Bürger usw. die ein Interesse daran haben, dass der Schwimmsport in Marl nicht komplett den Bach heruntergeht werden gebeten an der Demonstation teilzunehmen.

 

25.02.07 von Heiko Schulz (SG Gelsenkirchen)

Stufentest für Schwimmer

Für die Aktiven im Schwimmbezirk Nordwestfalen biete ich einen Lactattest an. Nach Terminabsprache komme ich zu Ihnen in den Verein oder einzelne Schwimmer können auch zu mir kommen. Beim Stufentest für Schwimmer/innen werden in der Regel Serien wie 8x100m oder 5x200m mit entsprechenden Belastungsvorgaben (von 80% bis 100% der aktuellen Bestzeit) geschwommen. Anschließend wird die geschwommenen  Zeit, der Pulsschlag bei Ankunft und der nach der Blutabnahme aus dem Ohrläppchen  (6 bis 7 mal) gemessene Lactatwert notiert. Dabei soll der Schwellenwert zwischen der alactacieden und lactacieden Energiebereitstellung ermittelt werden. Bei regelmäßiger Durchführung (3x bis 4x im Jahr) kann auch der Trainingseffekt in den verschiedenen Belastungsbereichen bewertet werden. Der Test ist für Leistungsschwimmer/innen, Triathleten sowie für Masterschwimmer/innen geeignet, die mindestens 2-3 x pro Woche trainieren. Die Auswertung erfolgt in graphischer und in Tabellenform. Jeder Teilnehmer oder Teilnehmerin  erhält eine persönliche Auswertung.

Weitere Informationen sowie Kosten (Einzeltest: 29 €) erhalten Sie bei:
Heiko Schulz
Tel. 0151 17773696
Mail: swim-heiko@web.de

 

28.01.07 (Quelle: www.sv-blau-weiss-recklinghausen.de)

Jan-Harms: Sportler des Jahres 2006 in Recklinghausen

Seit 1999 ehrt die Recklinghäuser Zeitung die erfolgreichsten Sportler der Stadt Recklinghausen im Rahmen einer großen Veranstaltung im Festspielhaus.
Die Sportler haben ihre Pflicht erfüllt und in den vergangenen zwölf Monaten viele Bestleistungen erzielt. Nun hatten die Leserinnen und Leser der Recklinghäuser Zeitung bis zum 15. Januar die Gelegenheit, ihre Favoriten der Auszeichnung ein Stück näher zu bringen. Sie wählten die besten Sportler/-innen und Mannschaften des Jahres 2006. Jede Stimme zählte.

Im Ruhrfestspielhaus bibberten Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften wieder bis zuletzt darum, wer denn wohl die Krone aufgesetzt bekommt. Denn erst beim "Finale" wurde das Geheimnis vollends gelüftet, da den Kandidaten bis dahin nur bekannt war, dass sie unter den Top "3" rangieren.

Zu diesen drei Kanditaten gehörte in diesem Jahr
 
Jan Harms
als erster Schwimmer in diesem sportlichen Dreigestirn.
 
"Der Gewinner ist...Jan Harms".
Herzlichen Glückwunsch !!

Jan Harms ist mit seinen 23 Jahren Rekord-Jäger durch und durch. Dreizehn Vereinsrekorde, 30 Pokale, 300 Medaillen sowie im Jahre 2006 insgesamt 11 Titel bei den Nordwestfalenmeisterschaften gehören zu seinen Erfolgen.

 
Sein erster Platz bei dieser Kür ist ein riesiger Erfolg für den SV Blau-Weiss Recklinghausen
und den Recklinghäuser Schwimmsport.

Seine beste Strecke, 200m Delphin in 2:06,7 Minuten, sind nunmehr der Richtwert für kommende Rekordjäger.

Jan Harms Erfolg kommt nicht aus heiterem Himmel. Die Begeisterung für das nasse Element wurde ihm praktisch in die Wiege gelegt, da ihm seine Eltern Jutta und Rainer Harms als NRW-Meister und Deutsche Masters-Meister das Talent offenbar vererbten.

Seit 6 Jahren im Leistungsbereich, ist das Hallenbad in RE die zweite Heimat des Recklinghäusers. Täglich zieht er dort zwei Stunden lang seine Bahnen und schwitzt eine Stunde im Kraftraum. Nur sonntags hat er frei, wenn keine Wettkämpfe anstehen.



Seinen Hunger nach Erfolg hat Jan Harms noch längst nicht gestillt. Sein großes Ziel ist die Endlaufteilnahme bei den Deutschen Meisterschaften.

 

26.01.07 (Auszug aus der Münsterschen Zeitung)

Man kann was bewegen
SGS Münster verpflichtet neuen Trainer

Münster - 46 Jahre alt, seit 20 Jahren Trainer, seit sieben Jahren Profi -
keine Frage, Klaus Schröder ist ein erfahrener Mann in der Schwimmszene.

Ab dem 1. März übernimmt der Düsseldorfer den Cheftrainerposten bei der SG
Schwimmen Münster (wir berichteten gestern). Der A-Lizenz-Inhaber, der
zuletzt am Olympiastützpunkt in Hamburg arbeitete, will schon in der
nächsten Woche mit der Arbeit in Münster beginnen. "Zweimal pro Woche werde
ich da sein, um mich mit den anderen Trainern abzustimmen und mir ein erstes
Bild zu machen", erklärte Schröder im Gespräch mit unserer Zeitung. Erst
nach einer Bestandsaufnahme sei es möglich, Ziele abzustecken. "Ich bin
niemand, der überzogene Leistungen einfordert. Ich möchte erst eine
realistische Einschätzung haben", sagte er, "aber bewegen kann man immer
was". Schröder will in Münster auf eine vielseitige Ausbildung setzen, die
"langfristig angelegt" ist.

"Nicht verheizen"

"Ich halte gar nichts davon, einen Sportler kurzfristig für eine
Meisterschaft hochzuziehen, und danach hört man nie wieder was von ihm",
betonte er, "ich werde keinen Schwimmer verheizen." Denkbar ist für Schröder
eine verstärkte Kooperation mit Münsteraner Schulen.

"Ich bin froh, dass wir ihn verpflichtet haben", erklärte Detlef Driemeyer.
Der SGS-Geschäftsführer schenkte dem neuen Cheftrainer sogleich reinen Wein
ein. "Wir haben hier keine heile Welt", so Driemeyer, "wir haben keine
eigene Wasserfläche. Wenn sich an der Trainingsproblematik nichts ändert,
wird es für uns im Leistungssport ganz schwer." - kla

Freitag, 26. Januar 2007  |  Quelle: Münstersche Zeitung (Münster)

 

 

18.01.07 (Auszug aus der WAZ-Zeitung)

Ein Bad geht baden
- heute Waltrop -

Wenn die Bürger aus Kostengründen künftig nicht mehr in Hallenbäder zum Schwimmen gehen können, sollen die Städte gefälligst Alternativen für Jung und Alt anbieten

ALLWETTERBADSCHLIESSUNG DISKUSSION AM REDAKTIONS-MOBIL redaktion.vest@waz.de 02361/952 744 Waltrop. Es ist ein kleines Bad am Rande der Stadt. Es ist gleichwohl ein Bad mit überregionaler Bedeutung. Und es ist ein Bad, das den Bürgern am Herzen liegt: das Allwetterbad an der Riphausstraße in Waltrop. Allein: Es soll Anfang Juni geschlossen werden. Am WAZ-Redaktionsmobil ließen Bürger am Mittwoch Dampf ab - und warteten mit konstruktiven Vorschlägen auf.

Erwin Rockel (70) vertritt die Ansicht, dass die Städte ihren Bürgern mehr an Gesundheits-Infrastruktur bieten müssen: "Etwas muss die Stadt für die älteren Menschen tun. Ein Gesundheitshaus mit öffentlicher Sauna wäre eine Alternative zum Bad." Der Waltroper, der seit über zwei Jahrzehnten regelmäßig ins Allwetterbad geht, findet die bevorstehende Schließung des Bades ein falsches Signal.

Für Walter (79) und Anna Wienker (77) aus Oer-Erkenschwick ist das Allwetterbad seit über zehn Jahren mittwochs feste Anlaufstelle: Mit ihrer festen Gruppe, zu der auch Theo Oelmann (57) gehört, werden sich die Wienkers jedoch etwas Neues suchen müssen. "Es ist traurig, dass das Bad geschlossen wird", sagt Anna Wienker. Das Solebad ist für ihren Mann und sie der Hauptanziehungspunkt: "Das finden Sie auch nicht im Maritimo". Und auch der Preis sei in Ordnung: "Selbst nach der Verdoppelung der Preise - wir haben eine Zehnerkarte für Schwerbehinderte - zahlen wir statt 17 Euro jetzt 34 Euro für zehn Besuche. Das ist völlig in Ordnung."

Annemarie Kubiak (69) und Elke Pilzke kommen regelmäßig aus Lünen-Brambauer hierher. "Wenigstens zehn Jahre", schätzen die beiden Frauen. Die geplante Schließung "ist eine Katastrophe", sagen sie. "Wo sollen wir denn nun hin?"

Ursula Sterna (71) wohnt in Ickern. "Wir haben in Castrop-Rauxel ein Hallenbad, aber da ist das Wasser zu kalt." Ihr Arzt habe ihr ausdrücklich empfohlen, wegen der Knochen nur im warmen Wasser zu schwimmen. Noch ein Pluspunkt für das Allwetterbad: "Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier."

Einer, der regelmäßig das Solebad benutzt, ist der Dattelner Albert Krause. "Seit etwa 50 Jahre komme ich hierhin", sagt der Mann, der im letzten Jahr einen ganz besonderen Geburtstag feierte. Krause wurde 100 Jahre alt, ist gut drauf, vor allem Wassertreten hält ihn seit Jahren fit. Ob und wenn wohin er ausweichen könnte, Krause weiß es nicht.

Franz Jasper (72) und Lothar Klossek (69) kommen aus Oer-Erkenschwick, jeden Mittwoch und hauptsächlich des Solebades wegen. "Wir beraten schon, wo wir hingehen, wenn hier bald alles dicht ist." Mehr Komfort würden sie übrigens nicht brauchen, der sei völlig ausreichend. Jasper litt an der Schaufensterkrankheit, seit er in Waltrop seine Bahnen zieht, kann er wieder eine Stunde am Stück stehen.

"Mein Orthopäde hat schon überlegt, was er mir in Zukunft raten soll." Auch die 81-jährige Margit Hanke aus Waltrop würde das Bad vermissen. Eine künstliche Hüfte und starke Osteoporose bereiten ihr Probleme. Zweimal in der Woche aber sieht die Welt erheblich besser aus. Immer dann, wenn sie zwei Stunden im Wasser hinter sich hat.

Barbara Lütke-Volksbeck, eine junge Fraue aus Selm (33) hielt Ausschau nach einer Möglichkeit für Sohnemann Michael (2), Schwimmunterricht zu bekommen. Nachdem sie aber gar nicht beachtet wurde, machte sie sich wieder auf den Weg.

Eine, die wenig Verständnis aufbringt für die Schließung, ist Michaela Porwol-Thomas. Die 46-Jährige lebt in Gelsenkirchen, arbeitet als Lehrerin an der Realschule in Datteln und geht wie ihr Mann gerne und auch regelmäßig in Waltrop ins Bad. "Obwohl ich nur fünf Minuten zum Gelsenkirchener Sportparadis hätte, ziehe ich das hier ganz klar vor." Die Duschen seien sauber, die Wassertemperatur völlig in Ordnung. "Außerdem ist das doch auch ein sozialer Treffpunkt hier. Macht das hier zu, stehen wir auf dem Schlauch. Man hat irgendwie das Gefühl, das ist eine Alibischließung."

Drei ganz junge Waltroper verstehen die Welt übrigens auch nicht mehr. "Wir möchten bitte, dass das Schwimmbad nicht zu macht. Kannst Du das schreiben?" Jan Schlüter ist gerade fünf, seine Freunde, die Zwillinge Marie und Paul Düsterhaus, sind ein Jahr älter. Die drei werden von ihren Müttern Claudia und Susanne gebracht, um in einem Kurs schwimmen zu lernen. Noch sind vier Monate Zeit.

Regelrecht empört ist Bärbel Rodammer (57). "Wir sind regelmäßig seit 14 Jahren hier im Allwetterbad", sagt sie und meint damit eine Gruppe von insgesamt acht Hausfrauen. Am gestrigen Mittwoch hatte sie extra ihren Enkel Jan mitgebracht, der hier Schwimmen lernt. "Das Bad hat eine vertraute Atmosphäre, ist richtig gemütlich und warm und hat ein Solebad", zählt sie die Vorzüge des Bades aus ihrer Sicht auf. Die Schließungspläne machen sie "sehr, sehr traurig". Klar, es sei kein Geld da, aber man bestrafe ja fast immer die Falschen.

"Wir möchten bitte, dass das Bad nicht zu macht. Kannst du das schreiben?"


17.01.2007   Von Norbert Ahmann Inge Ansahl und Heinz-Dieter Schäfer

 

 

12.01.07 (Auszug aus der WAZ-Zeitung)

Ein Königreich für ein Hallenbad

Teil 1:

Marl. In den 1950-er und 60-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde bei den Schwimm-Mannschaftswettbewerben noch zwischen "VmW" und "VoW" (Vereine mit Winter-/ohne Winterbad unterschieden. Dass für die SG SSF Marl-Hüls über Kurz oder Lang nicht ein neuer Begriff definiert werden ganz frei nach dem Motto "VgoB" (Verein ganz ohne Bad), wollen nicht nur sämtliche Marler Schwimmvereine, sondern auch die Stadt Marl mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern.

Die Schwimmer sind sich auch nicht zu schade, auf die Straße zu gehen und dort für ihre Belange zu demonstrieren. Zurzeit steht in Marl keine geeignete Übungsstätte zur Verfügung, 684 Schwimmerinnen und Schwimmer stehen seit der plötzlichen Schließung des Infracor-Bades im wahrsten Sinne des Wortes vor der Tür. Um den Übungsbetrieb in allen Bereichen des Breiten- und Leistungssportes trotzdem halbwegs geregelt weiterführen zu können, wurden rund 500 Vereinsnutzer für eine Übergangszeit in die vorhandenen Lehrschwimmbecken gepfercht. Die Wettkampfmannschaft der SG SSF Marl-Hüls führt ihren Trainingsbetrieb vorerst im Oer-Erkenschwicker Maritimo durch. Weitere Gruppen weichen ebenfalls ins Maritimo und ins Atlantis nach Dorsten aus.

Stein des Anstoßes sind bereits am 18. November 2003 in einem von Infracor in Auftrag gegebenen Gutachten festgestellte Brandschutz-Mängel. Seit dem Frühjahr 2005 ist zwar das Thema auf dem Tisch, dass die Stadt Marl das Bad von Infracor übernehmen will. Doch dieser im November 2006 vom Rat der Stadt Marl beschlossenen Übernahme steht im Moment noch ein Veto der unteren kommunalen Aufsichtsbehörde im Weg. Die verlangt ein neutrales Gutachten über die Brandschutzmängel und will erst danach entscheiden, ob der Stadt die Übernahme der Schwimmhalle genehmigt wird.

Bei einem vom Fachschaftsleiter Schwimmen des Marler Stadtsportverbandes, Günter Peck, initiierten Treffen aller Marler Schwimmvereine am Mittwoch im voll besetzten großen Saal der Insel in Marl stellte Sportamtsleiter Udo Dopatka klar: "Wir wollen mit allen Mitteln versuchen, das Infracor-Bad zu übernehmen." Im vom Rat verabschiedeten Bäderkonzept, das zur Realisierung dieses Vorhabens unter anderem die Schließung des (unbeheizten) Freibades in Hüls und eines Schul-Lehrschwimmbeckens vorsieht, seien bereits 460 000 Euro für den akuten Sanierungsaufwand enthalten.

Doch weil die Vereine befürchten, dass auch nach dem Vorliegen des neutralen Gutachtens Ende Januar die Gefahr bestehe, dass die Angelegenheit bei der Kreisverwaltung als untere kommunale Aufsichtsbehörde auf die lange Bank geschoben werde, wollen die Vereine aktiv werden - und auch die Schulen aktivieren, deren Schwimmausbildung ebenfalls akut eingeschränkt ist. Am 31. Januar soll vor der Kreisverwaltung demonstriert werden. Günter Peck stellte klar: "Das wäre eine Riesen-Sache, wenn wir da mit einer halben Tausendschaft auflaufen, vielleicht sogar mit mehr." Regt eine Demonstration an: Günter Peck. Foto: WAZ, J. Seyb

Teil 2:

Marl. Die Mitglieder und Aktiven aller Marler Schwimmvereine wollen am 31. Januar vor der Recklinghäuser Kreisverwaltung für den Erhalt ihrer Trainingsstätte infracor-Bad auf die Straße gehen und dort demonstrieren. Nur so, das war die übereinstimmende Meinung bei einem Info-Treff am Mittwochabend im voll gefüllten Saal der Marler insel, sehen sie eine Chance, eine zügige Bearbeitung der Genehmigung der vom Marler Rat im Rahmen des neuen Bäderkonzeptes beschlossenen Übernahme des Hallenbades durch die Stadt Marl zu erreichen. Das infracor-Bad war völlig überraschend direkt vor den Weihnachtsferien geschlossen worden, weil die in einem Brandschutz-Gutachten von 2003 festgestellten Mängel noch nicht behoben wurden und die "untere kommunale Aufsichtsbehörde" - das ist die Kreisverwaltung - ein neues, neutrales Gutachten gefordert hatte, das bis zum Demonstrationstermin vorliegen sollte. In der Übergangszeit werden zahlreiche Vereinsgruppen in die vorhandenen Marler Lehrschwimmbecken "gequetscht". Einige Vereinsgruppen weichen ins Dorstener Atlantis aus, die Wettkampfgruppe der SG SSF Marl-Hüls trainiert vorerst im Maritimo Oer-Erkenschwick.


10.01.2007   Jürgen Seyb

 

 

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