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News aus den Vereinen
| Mitteilungen für
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dieser Internet-Seite!
Die auf dieser Seite veröffentlichten Mitteilungen
entsprechen nicht immer
der Meinung des Bezirksvorstandes im Schwimmbezirk
Nordwestfalen. |
| 03.01.08 von Peter Biernath |
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Wettbewerb „Der
familienfreundliche Sportverein“ des LSB NRW
SV Buer 1924 ausgezeichnet |
Mit
Unterstützung der RWE Rhein-Ruhr AG hatte der
LandesSportBund NRW 2007 einen Wettbewerb „Der
familienfreundliche Sportverein“ ausgeschrieben. Bei der
Bewertung standen insbesondere die Breitensportstrukturen
der insgesamt 130 Bewerbervereine auf dem Prüfstand.
Die LSB-Jury hat
nun darüber entschieden, welche 27 Vereine mit Gutscheinen
im Wert von jeweils 1000 Euro bedacht werden. Dazu gehören
auch 6 Vereine des Schwimmverbandes NRW. Aus dem Bezirk
Nordwestfalen erhielt der SV Buer 1924 e.V. als einziger
Verein die Auszeichnung. Die Gelsenkirchener qualifizierten
sich insbesondere durch ihre altersübergreifenden und
familiengerechten Vereinsangebote. Die Ehrung der Gewinner
erfolgt im Rahmen einer Feierstunde am 14. Januar 2008 in
der Philharmonie in Essen. Der Vorstand des Bezirks
Nordwestfalen gratuliert dem SV Buer 1924 e.V. ganz
herzlich.
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Startschuss für "mutige
Investition" |
Startschuss für "mutige Investition"
Ahaus - Von einem "Ereignis mit
Seltenheitswert" spricht Bürgermeister Felix Büter - und
klettert in den Bagger, während seine Mitarbeiter Spaten
verteilen. Gemeint ist nicht die ungewöhnliche Tätigkeit der
Männer mit Krawatte auf dem Bau, sondern den Anlass: "Erste-Spatenstiche
sind selten geworden, erst recht im Bäderbereich."
Als Architekt Dr. Michael Krieger,
Sportausschussvorsitzender Thomas Vortkamp und der
Technische Beigeordnete Michael Tacke gelben Sand fröhlich
hoch fliegen lassen, lässt die Leichtigkeit der Geste
vergessen, dass sie gerade den offiziellen Startschuss für
ein gewichtiges Acht-Millionen-Euro-Projekt geben: den Bau
des Kombi-Bades.
Schnell entschlossen
Erste Überlegungen im April 2006,
Gutachten im August, Entscheidung im Dezember, Vergabe im
Februar dieses Jahres "und vor 14 Tagen dann der Beginn der
Abbrucharbeiten", blickt Büter auf die "unglaublich schnelle
Entscheidungsphase" zurück. Sein Blick wandert zu den
Fraktionsvorsitzenden und anderen Ratspolitikern vor dem
großen Becken. Ihrer Bereitschaft, auch in finanziell
angespannten Zeiten - "glücklicherweise hat sich die
Situation inzwischen entspannt" - eine solche Investition zu
schultern, sei es zu verdanken, dass das Kombibad
voraussichtlich im Frühjahr 2009 öffnen könne.
Im Moment sieht das Gelände des
Wellenfreibades eher nach Abbruch als nach Aufbau aus.
Nachdem von den Umkleidegebäuden nur noch ein Schuttberg
zurück geblieben ist, werde in dieser Woche der Abbruch des
Nichtschwimmerbeckens folgen, so Ewald Deckeling vom
Hochbauamt. Es macht Platz für das neue Hallenbad mit
mehreren Becken. Eine lange Glasfront werde diesen Bereich
optisch zum Freibad hin öffnen, erklärt Architekt Krieger -
typisch Kombi-Bad eben. - sy-
Donnerstag, 18. Oktober 2007 | Quelle:
Münsterland Zeitung (Ahaus)
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| 21.09.07 von Marc Lewandowsky |
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Erster Spatenstich für das neue
Hallenbad in Bottrop |

Die Bauarbeiten für das neue Hallenbad an der Parkstraße in
Bottrop sind am 14. September mit dem ersten Spatenstich
feierlich eröffnet worden. Oberbürgermeister Peter Noetzel
betonte, dass die unmittelbare Nähe zum Jahnstadion und zur
Dieter-Renz-Sporthalle einen innovativen Sportpark schafft.
Fertigstellung und Eröffnung des Bades sind für 2008
geplant.
Die Bauarbeiten für das
neue Hallenbad wurden im Rahmen einer Feier offiziell
begonnen. In einem Grußwort betonte Oberbürgermeister Peter
Noetzel die Bedeutung des Neubaus für die Entwicklung der
Innenstadt und die Stärkung des Sportstandortes Bottrop.
"Mit der Realisierung dieses Projekts und dem heutigen
Spatenstich symbolisieren wie einen großen Schritt auf
unserem Weg zu Sportstadt", so Noetzel.
Vor rund hundert Gästen
nahmen Oberbürgermeister Peter Noetzel und Vertreter aus
Politik und Verwaltung den Spaten in die Hand, um die
Bautätigkeit an der Parkstraße mit dem ersten Stich starten
zu lassen. Das neue Bad befindet sich in direkter
Nachbarschaft zur Dieter-Renz-Halle und dem Jahnstadion. Der
Entscheidung, es hier zu platzieren, lag die Idee zugrunde,
einen attraktiven Sportpark zu schaffen.
Durch die gemeinsame
Bewirtschaftung der Sportstätten können Kosten eingespart
werden. Des Weiteren schafft die Verbindung der drei Anlagen
zu einem Sportzentrum die Vorraussetzung, Bottrop zu einer
Sportstadt wachsen zu lassen.
Schon im Vorfeld des
Spatenstichs hatten sich Politik und Verwaltung bewusst
gegen ein "Spaßbad" an der Parkstraße ausgesprochen. Wie das
Vorgängerbad am Berliner Platz kann auch das neue Bad sowohl
für den Schwimm- und Sportunterricht, als auch für den
öffentlichen Bäderbetrieb genutzt werden, jedoch wird es
wesentlich moderner ausgestattet sein. Nicht nur in der
Architektur wird das Bad hohen Qualitätsansprüchen gerecht.
Auch der wettkampfgerechte Ausbau mit einer sechsten
Schwimmbahn sowie die Ausstattung mit einer Tribüne für etwa
200 Besucher tragen dazu bei, dass dieses Bad dem neuesten
Stand der Technik entspricht.
Die Eröffnung des
Hallenbades ist für 2008 geplant. Die Kosten werden rund 6
Millionen Euro betragen. Durch eine verbesserte
Wärmeisolierung, einer Solaranlage sowie einem Brunnen zur
Wassergewinnung sollen die Betriebskosten effizienter und
sparsamer gehalten werden als beim alten Hallenbad am
Berliner Platz.
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Marls Schwimmer können wieder
baden gehen |
Marl. Marls
Schwimmer können wieder baden gehen – denn das
Infracor-Hallenbad wird von der Stadtverwaltung Marl
übernommen und bleibt ihnen somit nach langem Ringen doch
erhalten. Diese freudige Botschaft erreichte das Rathaus
heute in Form einer Mitteilung des Landrates Jochen Welt,
der dem Bäderkonzept der Stadtverwaltung Marl damit grünes
Licht gab.
Bürgermeisterin Uta Heinrich erleichtert
über diese Nachricht: „Ich freue mich, dass es uns – trotz
der finanziellen Notlage unserer Stadt – gelungen ist, ein
erfolgreiches Bäderkonzept auf die Beine zu stellen und
somit die Zukunft unseres Hallenbades zu sichern“. Heinrich
weiter: „Denn in einer Stadt wie Marl, in der über 3.000
Schwimmer zuhause sind, ist solch ein Bad von ungeheurer
Wichtigkeit und unverzichtbar“.
Auch die für den Schul-und Sportbereich
zuständige Beigeordnete Dr. Barbara Duka zeigte sich
erfreut. „Lange Zeit war nicht sicher, ob das Hallenbad
hinter dem Badeweiher noch einmal seiner Bestimmung
zugeführt werden kann. Doch jetzt endlich haben wir
Gewissheit und Schulen und Vereine können aufatmen.“
Bedingungen des Landrates
Ein Wehmutstropfen aber bleibt: Denn durch
die Übernahme des Infracor-Hallenbad heißt es für das
Freibad in Marl-Hüls Abschiednehmen. Schließlich bleibt die
Umsetzung des Bäderkonzeptes nur dann zulässig, wenn das
Freibad dauerhaft geschlossen wird. Weiterhin, so der
Landrat in seinem Schreiben, soll das Lehrschwimmbecken an
der Haardschule mit Ablauf des Schuljahres 2006/2007
geschlossen und das Schulgrundstück der Veräußerung
zugeführt werden. Auch die Notwendigkeit des
Lehrschwimmbeckens an der Goetheschule soll geprüft werden.
Zudem muss die Finanzierung des Bäderkonzeptes durch
Verkaufserlöse der Stadtverwaltung Marl sichergestellt
werden. Auch eine Zuschussreduzierung für die Bäder ist
notwendig – im Jahr 2007 ausgezeichnet mit einer Summe von
437.000 Euro, berichtet die Stadtspitze in einer
Pressemitteilung.
Was passiert jetzt?
Zur Zeit wird das Infracor-Hallenbad für
die Nutzung vorbereitet. Denn vom 15. bis17. Juni 2007
findet dort das Gauturnfest mit Schwimmdisziplinen statt.
Bezüglich der weiteren Öffnung werden in den nächsten Tagen
Gespräche mit dem „Noch-Inhaber“ Infracor geführt.
Das Infracor-Hallenbad und seine
Geschichte
Das Gebäude des Infracor-Hallenbades
stammt aus den früheren Sechzigern und gehörte der Infracor
GmbH. Diese wollte sich Anfang des Jahres 2007 jedoch von
ihrem mit einer 25-Meter-Bahn ausgerüsteten Bad trennen.
Dann allerdings wäre die Stadt nach einer Stilllegung durch
den TÜV für immer ohne Hallenbad gewesen, was den Schul- und
Schwimmsport schmerzlich getroffen hätte. Eine
unvorstellbare Situation.
Doch sollte die Stadt das ehemalige
Werksbad in Eigenregie übernehmen, so wären mindestens zwei
Millionen Euro zur Beseitigung der Mängel fällig. Denn
abgesehen von Sicherheitsmängeln und Brandschutzauflagen ist
auch die Technik zu aktualisieren. In punkto Befreiung von
Sicherheitsmängel und Brandschutz bot sich schließlich die
Infracor GmbH an, unter der Bedingung, die Stadt würde das
Bad schnellstmöglich übernehmen.
Blieb für die Stadt noch ein
Instandhaltungsaufwand Summe von ca. 1,4 Millionen, der in
den Jahren 2008 bis 2011 geschultert werden muss. An
jährlichen Umkosten kämen etwa 300 000 Euro hinzu
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Was macht eigentlich: Jürgen
Braas? |
Oer-Erkenschwick/Konstanz.
Als er 14 Jahre
alt war, begann er beim SV Neptun Erkenschwick mit dem
Wasserballspiel. Heute ist Jürgen Braas 59 Jahre alt – und
spielt immer noch. Sogar in zwei Mannschaften: Mit Sparta
Konstanz „aus geografischen Gründen“ in der Schweiz, dort
zurzeit in der Zweiten Liga. Und beim SV Canstatt in der
Ü55-Mannschaft. „Mit der sind wir regelmäßig bei der
Endrunde der Deutschen Senioren-Meisterschaft. Im letzten
Jahr, bei der Senioren-Weltmeisterschaft in Stanford/USA
sind wir Fünfte geworden. Nur vor zwei Jahren, als wir in
Odense Europameister wurden, war ich nicht dabei wegen
meines Engagements bei der Jugend.“
Denn die
Wasserballjugend hat es dem aus Oer-Erkenschwick stammenden
Elektro-Ingenieur angetan: „Seit zwei Jahren bin ich Manager
der Jugend- und Junioren-Nationalmannschaften des Deutschen
Schwimm-Verbandes, kümmere mich überwiegend um die
Organisation und den bürokratischen Kram. Bei der
Junioren-Europameisterschaft im letzten Jahr in Rumänien
wurden wir Siebter und haben uns damit direkt für die WM
qualifiziert, die im August in Long Beach/Kalifornien
ausgetragen wird.“ Und selbstverständlich ist der 59-Jährige
zusammen mit Trainer Peter Röhle auch da wieder als „Mädchen
für Alles“ mit von der Partie.
Begonnen
hatte sein Engagement über das eigene Spiel hinaus mal als
„Stadionsprecher“ bei einer internationalen
Wasserball-Veranstaltung, „weil die da einen brauchten, der
auch Englisch spricht“. Seit der Europameisterschaft 1989 in
Bonn ist er regelmäßig auch als Sprecher im Einsatz, hat
schon etliche Olympia-Qualifiaktions- und Weltliga-Spiele
hinter sich gebracht. Und dabei natürlich auch viele
verantwortliche Leute vom DSV kennen gelernt, die ihn
schließlich irgendwie zu seiner Tätigkeit als Manager für
die Nachwuchs-Nationalmannschaften „verdonnerten“.
In der
alten Heimat ist er eher nur bei besonderen Anlässen zu
finden. Zum Beispiel am 21. April 2007. Da stand gut 40
Jahre nach dem Abitur an der Dattelner „Penne“ im November
1966 das Jubiläums-Klassentreffen auf dem Programm,
übernachtet hat er bei seinem Bruder, der an der alten
„Penne“ in Datteln Lehrer ist. Und bei seiner nächsten
Stippvisite im Sommer bei einem internationalen Turnier in
Brambauer macht er erneut in Datteln Station.
Jürgen
Braas begann als Jugendlicher mit dem Wasserballspiel beim
SV Neptun Erkenschwick. Nach seinem Studium spielte er von
1973 bis 1981 bei BW Bochum, ehe es ihn an den Bodensee
verschlug, wo er bei seiner Firma als Elektro-Ingenieur für
das Qualitäts-Management zuständig ist.

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| 30.03.07 Quelle: www.waz.de |
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Zukunft des Infracor-Bades
ungewiss |
Marl. Der Rat hat beschlossen - aber wann
kann in Marl wieder "öffentlich" gebadet werden? Die Zukunft
des bisherigen Infracor-Bades ist noch ungewiss.
In dem Bäderkonzept hat Marl bereits
dargelegt, wie auf Dauer gespart werden kann: Ein
Lehrschwimmbecken (in Sinsen) wird dicht gemacht, das
Freibad in Hüls wird in diesem Sommer gar nicht erst
eröffnet. Im Gegenzug sollen eine halbe Million in das
Infracor-Bad gesteckt werden. Ob das Geld ausgeben darf,
darüber entscheidet die Kommunalaufsicht, deren untere Stufe
der Kreis ist. Zuvor müssen aktuelle Änderungen in den
nächsten (vier bis sechs) Wochen zu einem Gesamthaushalt
aufgearbeitet werden, dann prüft der Kreis - was nach
bisherigen Erfahrungen drei Monate dauert. Fraglich ist, ob
Infracor so lange wartet. Das Degussa-Unternehmen wollte das
Bad aufgeben, ist aber auch bereit, mehr als eine halbe
Million für Brandschutzmaßnahmen zu geben, wollte aber eine
Entscheidung bereits im Januar dieses Jahres haben.
Öffentliches Baden wird mit Sicherheit im Guido-Heiland-Bad
möglich sein. Das wird von einer Initiative betrieben - und
von der Stadt finanziell unterstützt. ben
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| 24.03.07 Quelle: www.marlaktuell.de |
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300 Menschen demonstrieren für
den Erhalt des Hallenbades Marl |
Marl.
An die 300 Menschen haben gestern Abend für den Erhalt des
Hallenbades auf dem Creiler Platz vor dem Rathaus
demonstriert. „Es ist etwas blöd, wir wissen nicht einmal
wirklich, an wen wir uns wenden können“, erklärte Günter
Peck, Präsident des VfL Hüls, zu Beginn der Demo, zu der
Daniel Kentschke, Trainer der Wettkämpfer der SG SSF
Marl-Hüls aufgerufen hatte. „Die Stadt schiebt die
Verantwortung auf den Kreis, der schiebt sie auch wieder
weiter.“ Am 28. März, so Peck, finde erneut ein Gespräch mit
der Stadtspitze statt – „die Hoffnung stirbt zuletzt“.
Derzeit müssten die Schwimmer unter
anderem in Wulfen und Oer-Erkenschwick trainieren, beschrieb
Peck die Lage. Von dem plötzlichen Aus im Dezember sei man
unerwartet plötzlich getroffen worden. Auch Vertreter der
Wasserfreunde Marl und der DLRG monierten, dass sie ohne ein
Bad in Marl kaum arbeiten könnten.
Bürgermeisterin Uta Heinrich stellte sich
den Demonstranten vor ihrem Amtssitz und versicherte, das
Bad gehöre zur Stadt. „Das ist auch die Auffassung des
Verwaltungsvorstands und des Rates – die Politik steht also
hinter Ihnen.“ Dem Kreis als Aufsichtsbehörde werde der
Nachweis erbracht, dass das Infracor-Bad übernommen werden
könne, ohne den überspannten Haushalt weiter zu überspannen.
„Wir haben ein Gutachten, dass dieses Bad allein für den
Schwimmunterricht in der Sekundarstufe I – eine
Pflichtaufgabe der Stadt – unbedingt erforderlich ist“,
zählte Heinrich die geforderten Nachweise des Kreises auf.
Auch ein Gutachten über die nötigen
Sanierungen liege vor „und drittens haben wir auch
aufgezeigt, dass dies alles haushaltskonform möglich ist“,
so die Bürgermeisterin. Die Stadt habe alles Nötige getan,
„wie die Kommunalaufsicht entscheidet, kann ich aber nicht
voraussagen – wir haben jedenfalls alle nötigen
Voraussetzungen geschaffen“, versicherte sie den
aufgebrachten Bürgern, Schwimmfreunden und vielen Kindern.
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Marler Vereine demonstrieren am
19.03.07 in Marl |
Um zu
zeigen, daß die Marler Bevölkerung an dem Erhalt und
Weiterbetrieb des Hallenbades interessiert ist, wollen die
schwimmsporttreibenden Vereine in Marl für den
Erhalt des Hallenbades
demonstrieren und der Öffentlichkeit zeigen, daß es viele
Menschen gibt, denen das Schwimmen in seinen vielfältigsten
Formen am Herzen liegt. Sie wollen in friedlicher Weise ihre
Meinung äußern. Geplant ist diese Veranstaltung für
Montag, den 19. März 2007 um 17:00
Uhr auf dem Creiler Platz in Marl
Vereine, Schwimmer,
Bürger usw. die ein Interesse daran haben, dass der
Schwimmsport in Marl nicht komplett den Bach heruntergeht
werden gebeten an der Demonstation teilzunehmen.
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| 25.02.07 von Heiko Schulz (SG Gelsenkirchen) |
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Stufentest für Schwimmer |
Für die Aktiven im
Schwimmbezirk Nordwestfalen biete ich einen Lactattest an.
Nach Terminabsprache komme ich zu Ihnen in den Verein oder
einzelne Schwimmer können auch zu mir kommen. Beim
Stufentest für Schwimmer/innen werden in der Regel Serien
wie 8x100m oder 5x200m mit entsprechenden Belastungsvorgaben
(von 80% bis 100% der aktuellen Bestzeit) geschwommen.
Anschließend wird die geschwommenen Zeit, der Pulsschlag
bei Ankunft und der nach der Blutabnahme aus dem Ohrläppchen
(6 bis 7 mal) gemessene Lactatwert notiert. Dabei soll der
Schwellenwert zwischen der alactacieden und lactacieden
Energiebereitstellung ermittelt werden. Bei regelmäßiger
Durchführung (3x bis 4x im Jahr) kann auch der
Trainingseffekt in den verschiedenen Belastungsbereichen
bewertet werden. Der Test ist für Leistungsschwimmer/innen,
Triathleten sowie für Masterschwimmer/innen geeignet, die
mindestens 2-3 x pro Woche trainieren. Die Auswertung
erfolgt in graphischer und in Tabellenform. Jeder Teilnehmer
oder Teilnehmerin erhält eine persönliche Auswertung.
Weitere Informationen
sowie Kosten (Einzeltest: 29 €) erhalten Sie bei:
Heiko Schulz
Tel. 0151 17773696
Mail:
swim-heiko@web.de
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| 28.01.07 (Quelle:
www.sv-blau-weiss-recklinghausen.de) |
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Jan-Harms: Sportler des Jahres
2006 in Recklinghausen |
Seit 1999 ehrt die Recklinghäuser
Zeitung die erfolgreichsten Sportler der Stadt
Recklinghausen im Rahmen einer großen Veranstaltung im
Festspielhaus.
Die Sportler haben ihre Pflicht erfüllt und in den
vergangenen zwölf Monaten viele Bestleistungen erzielt. Nun
hatten die Leserinnen und Leser der Recklinghäuser
Zeitung bis zum 15. Januar die Gelegenheit, ihre
Favoriten der Auszeichnung ein Stück näher zu bringen. Sie
wählten die besten Sportler/-innen und Mannschaften des
Jahres 2006. Jede Stimme zählte.
Im Ruhrfestspielhaus bibberten Sportler, Sportlerinnen und
Mannschaften wieder bis zuletzt darum, wer denn wohl die
Krone aufgesetzt bekommt. Denn erst beim "Finale"
wurde das Geheimnis vollends gelüftet, da den Kandidaten bis
dahin nur bekannt war, dass sie unter den Top "3" rangieren.
Zu diesen
drei Kanditaten gehörte in diesem Jahr
Jan Harms
als
erster Schwimmer in diesem sportlichen Dreigestirn.
"Der Gewinner ist...Jan Harms".
Herzlichen Glückwunsch !!
Jan Harms ist mit seinen 23
Jahren Rekord-Jäger durch und durch. Dreizehn
Vereinsrekorde, 30 Pokale, 300 Medaillen sowie im Jahre 2006
insgesamt 11 Titel bei den Nordwestfalenmeisterschaften
gehören zu seinen Erfolgen.
Sein erster Platz bei dieser Kür ist
ein riesiger Erfolg für den SV Blau-Weiss Recklinghausen
und den Recklinghäuser Schwimmsport.
 Seine
beste Strecke, 200m Delphin in 2:06,7 Minuten, sind nunmehr
der Richtwert für kommende Rekordjäger.
Jan Harms Erfolg kommt nicht aus heiterem Himmel. Die
Begeisterung für das nasse Element wurde ihm praktisch in
die Wiege gelegt, da ihm seine Eltern Jutta und Rainer Harms
als NRW-Meister und Deutsche Masters-Meister das Talent
offenbar vererbten.
Seit 6 Jahren im Leistungsbereich, ist das Hallenbad in RE
die zweite Heimat des Recklinghäusers. Täglich zieht er dort
zwei Stunden lang seine Bahnen und schwitzt eine Stunde im
Kraftraum. Nur sonntags hat er frei, wenn keine Wettkämpfe
anstehen.

Seinen Hunger nach Erfolg hat Jan Harms noch längst nicht
gestillt. Sein großes Ziel ist die Endlaufteilnahme bei den
Deutschen Meisterschaften.
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| 26.01.07 (Auszug aus der Münsterschen Zeitung)
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Man kann was bewegen
SGS Münster verpflichtet neuen Trainer |
Münster - 46 Jahre alt, seit 20 Jahren Trainer, seit sieben Jahren Profi -
keine Frage, Klaus Schröder ist ein erfahrener Mann in der Schwimmszene.
Ab dem 1. März übernimmt der Düsseldorfer den Cheftrainerposten bei der SG
Schwimmen Münster (wir berichteten gestern). Der A-Lizenz-Inhaber, der
zuletzt am Olympiastützpunkt in Hamburg arbeitete, will schon in der
nächsten Woche mit der Arbeit in Münster beginnen. "Zweimal pro Woche werde
ich da sein, um mich mit den anderen Trainern abzustimmen und mir ein erstes
Bild zu machen", erklärte Schröder im Gespräch mit unserer Zeitung. Erst
nach einer Bestandsaufnahme sei es möglich, Ziele abzustecken. "Ich bin
niemand, der überzogene Leistungen einfordert. Ich möchte erst eine
realistische Einschätzung haben", sagte er, "aber bewegen kann man immer
was". Schröder will in Münster auf eine vielseitige Ausbildung setzen, die
"langfristig angelegt" ist.
"Nicht verheizen"
"Ich halte gar nichts davon, einen Sportler kurzfristig für eine
Meisterschaft hochzuziehen, und danach hört man nie wieder was von ihm",
betonte er, "ich werde keinen Schwimmer verheizen." Denkbar ist für Schröder
eine verstärkte Kooperation mit Münsteraner Schulen.
"Ich bin froh, dass wir ihn verpflichtet haben", erklärte Detlef Driemeyer.
Der SGS-Geschäftsführer schenkte dem neuen Cheftrainer sogleich reinen Wein
ein. "Wir haben hier keine heile Welt", so Driemeyer, "wir haben keine
eigene Wasserfläche. Wenn sich an der Trainingsproblematik nichts ändert,
wird es für uns im Leistungssport ganz schwer." - kla
Freitag, 26. Januar 2007 | Quelle: Münstersche Zeitung (Münster)
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| 18.01.07 (Auszug aus der WAZ-Zeitung) |
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Ein Bad geht baden
- heute Waltrop - |
Wenn die Bürger aus Kostengründen künftig
nicht mehr in Hallenbäder zum Schwimmen gehen können,
sollen die Städte gefälligst Alternativen für Jung und
Alt anbieten
ALLWETTERBADSCHLIESSUNG DISKUSSION AM REDAKTIONS-MOBIL
redaktion.vest@waz.de 02361/952 744 Waltrop. Es ist ein
kleines Bad am Rande der Stadt. Es ist gleichwohl ein
Bad mit überregionaler Bedeutung. Und es ist ein Bad,
das den Bürgern am Herzen liegt: das Allwetterbad an der
Riphausstraße in Waltrop. Allein: Es soll Anfang Juni
geschlossen werden. Am WAZ-Redaktionsmobil ließen Bürger
am Mittwoch Dampf ab - und warteten mit konstruktiven
Vorschlägen auf.
Erwin Rockel (70) vertritt die
Ansicht, dass die Städte ihren Bürgern mehr an
Gesundheits-Infrastruktur bieten müssen: "Etwas muss die
Stadt für die älteren Menschen tun. Ein Gesundheitshaus
mit öffentlicher Sauna wäre eine Alternative zum Bad."
Der Waltroper, der seit über zwei Jahrzehnten regelmäßig
ins Allwetterbad geht, findet die bevorstehende
Schließung des Bades ein falsches Signal.
Für Walter (79) und Anna Wienker (77)
aus Oer-Erkenschwick ist das Allwetterbad seit über zehn
Jahren mittwochs feste Anlaufstelle: Mit ihrer festen
Gruppe, zu der auch Theo Oelmann (57) gehört, werden
sich die Wienkers jedoch etwas Neues suchen müssen. "Es
ist traurig, dass das Bad geschlossen wird", sagt Anna
Wienker. Das Solebad ist für ihren Mann und sie der
Hauptanziehungspunkt: "Das finden Sie auch nicht im
Maritimo". Und auch der Preis sei in Ordnung: "Selbst
nach der Verdoppelung der Preise - wir haben eine
Zehnerkarte für Schwerbehinderte - zahlen wir statt 17
Euro jetzt 34 Euro für zehn Besuche. Das ist völlig in
Ordnung."
Annemarie Kubiak (69) und Elke Pilzke
kommen regelmäßig aus Lünen-Brambauer hierher.
"Wenigstens zehn Jahre", schätzen die beiden Frauen. Die
geplante Schließung "ist eine Katastrophe", sagen sie.
"Wo sollen wir denn nun hin?"
Ursula Sterna (71) wohnt in Ickern.
"Wir haben in Castrop-Rauxel ein Hallenbad, aber da ist
das Wasser zu kalt." Ihr Arzt habe ihr ausdrücklich
empfohlen, wegen der Knochen nur im warmen Wasser zu
schwimmen. Noch ein Pluspunkt für das Allwetterbad: "Das
Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier."
Einer, der regelmäßig das Solebad
benutzt, ist der Dattelner Albert Krause. "Seit etwa 50
Jahre komme ich hierhin", sagt der Mann, der im letzten
Jahr einen ganz besonderen Geburtstag feierte. Krause
wurde 100 Jahre alt, ist gut drauf, vor allem
Wassertreten hält ihn seit Jahren fit. Ob und wenn wohin
er ausweichen könnte, Krause weiß es nicht.
Franz Jasper (72) und Lothar Klossek
(69) kommen aus Oer-Erkenschwick, jeden Mittwoch und
hauptsächlich des Solebades wegen. "Wir beraten schon,
wo wir hingehen, wenn hier bald alles dicht ist." Mehr
Komfort würden sie übrigens nicht brauchen, der sei
völlig ausreichend. Jasper litt an der
Schaufensterkrankheit, seit er in Waltrop seine Bahnen
zieht, kann er wieder eine Stunde am Stück stehen.
"Mein Orthopäde hat schon überlegt,
was er mir in Zukunft raten soll." Auch die 81-jährige
Margit Hanke aus Waltrop würde das Bad vermissen. Eine
künstliche Hüfte und starke Osteoporose bereiten ihr
Probleme. Zweimal in der Woche aber sieht die Welt
erheblich besser aus. Immer dann, wenn sie zwei Stunden
im Wasser hinter sich hat.
Barbara Lütke-Volksbeck, eine junge
Fraue aus Selm (33) hielt Ausschau nach einer
Möglichkeit für Sohnemann Michael (2), Schwimmunterricht
zu bekommen. Nachdem sie aber gar nicht beachtet wurde,
machte sie sich wieder auf den Weg.
Eine, die wenig Verständnis aufbringt
für die Schließung, ist Michaela Porwol-Thomas. Die
46-Jährige lebt in Gelsenkirchen, arbeitet als Lehrerin
an der Realschule in Datteln und geht wie ihr Mann gerne
und auch regelmäßig in Waltrop ins Bad. "Obwohl ich nur
fünf Minuten zum Gelsenkirchener Sportparadis hätte,
ziehe ich das hier ganz klar vor." Die Duschen seien
sauber, die Wassertemperatur völlig in Ordnung.
"Außerdem ist das doch auch ein sozialer Treffpunkt
hier. Macht das hier zu, stehen wir auf dem Schlauch.
Man hat irgendwie das Gefühl, das ist eine
Alibischließung."
Drei ganz junge Waltroper verstehen
die Welt übrigens auch nicht mehr. "Wir möchten bitte,
dass das Schwimmbad nicht zu macht. Kannst Du das
schreiben?" Jan Schlüter ist gerade fünf, seine Freunde,
die Zwillinge Marie und Paul Düsterhaus, sind ein Jahr
älter. Die drei werden von ihren Müttern Claudia und
Susanne gebracht, um in einem Kurs schwimmen zu lernen.
Noch sind vier Monate Zeit.
Regelrecht empört ist Bärbel Rodammer
(57). "Wir sind regelmäßig seit 14 Jahren hier im
Allwetterbad", sagt sie und meint damit eine Gruppe von
insgesamt acht Hausfrauen. Am gestrigen Mittwoch hatte
sie extra ihren Enkel Jan mitgebracht, der hier
Schwimmen lernt. "Das Bad hat eine vertraute Atmosphäre,
ist richtig gemütlich und warm und hat ein Solebad",
zählt sie die Vorzüge des Bades aus ihrer Sicht auf. Die
Schließungspläne machen sie "sehr, sehr traurig". Klar,
es sei kein Geld da, aber man bestrafe ja fast immer die
Falschen.
"Wir möchten bitte, dass das Bad nicht
zu macht. Kannst du das schreiben?"
17.01.2007 Von
Norbert Ahmann Inge Ansahl und Heinz-Dieter Schäfer
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| 12.01.07 (Auszug aus der WAZ-Zeitung) |
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Ein Königreich für ein Hallenbad |
Teil 1:Marl. In
den 1950-er und 60-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde bei den
Schwimm-Mannschaftswettbewerben noch zwischen "VmW" und "VoW" (Vereine mit
Winter-/ohne Winterbad unterschieden. Dass für die SG SSF Marl-Hüls über Kurz
oder Lang nicht ein neuer Begriff definiert werden ganz frei nach dem Motto "VgoB"
(Verein ganz ohne Bad), wollen nicht nur sämtliche
Marler Schwimmvereine, sondern auch die Stadt Marl mit allen zur Verfügung
stehenden Mitteln verhindern.
Die Schwimmer sind sich auch nicht zu schade, auf die Straße zu gehen und dort
für ihre Belange zu demonstrieren. Zurzeit steht in Marl keine geeignete
Übungsstätte zur Verfügung, 684 Schwimmerinnen und Schwimmer stehen seit der
plötzlichen Schließung des Infracor-Bades im wahrsten Sinne des Wortes vor der
Tür. Um den Übungsbetrieb in allen Bereichen des Breiten- und Leistungssportes
trotzdem halbwegs geregelt weiterführen zu können, wurden rund 500 Vereinsnutzer
für eine Übergangszeit in die vorhandenen Lehrschwimmbecken gepfercht. Die
Wettkampfmannschaft der SG SSF Marl-Hüls führt ihren Trainingsbetrieb vorerst im
Oer-Erkenschwicker Maritimo durch. Weitere Gruppen weichen ebenfalls ins
Maritimo und ins Atlantis nach Dorsten aus.
Stein des Anstoßes sind bereits am 18. November 2003 in einem von Infracor in
Auftrag gegebenen Gutachten festgestellte Brandschutz-Mängel. Seit dem Frühjahr
2005 ist zwar das Thema auf dem Tisch, dass die Stadt Marl das
Bad von Infracor übernehmen will. Doch dieser im
November 2006 vom Rat der Stadt Marl beschlossenen Übernahme steht im Moment
noch ein Veto der unteren kommunalen Aufsichtsbehörde im Weg. Die verlangt ein
neutrales Gutachten über die Brandschutzmängel und will erst danach entscheiden,
ob der Stadt die Übernahme der Schwimmhalle genehmigt wird.
Bei einem vom Fachschaftsleiter Schwimmen des Marler Stadtsportverbandes, Günter
Peck, initiierten Treffen aller Marler Schwimmvereine am Mittwoch im voll
besetzten großen Saal der Insel in Marl stellte Sportamtsleiter Udo Dopatka
klar: "Wir wollen mit allen Mitteln versuchen, das Infracor-Bad zu übernehmen."
Im vom Rat verabschiedeten Bäderkonzept, das zur Realisierung dieses Vorhabens
unter anderem die Schließung des (unbeheizten) Freibades in Hüls und eines
Schul-Lehrschwimmbeckens vorsieht, seien bereits 460 000 Euro für den akuten
Sanierungsaufwand enthalten.
Doch weil die Vereine befürchten, dass auch nach dem Vorliegen des neutralen
Gutachtens Ende Januar die Gefahr bestehe, dass die Angelegenheit bei der
Kreisverwaltung als untere kommunale Aufsichtsbehörde auf die lange Bank
geschoben werde, wollen die Vereine aktiv werden - und auch die Schulen
aktivieren, deren Schwimmausbildung ebenfalls akut eingeschränkt ist. Am 31.
Januar soll vor der Kreisverwaltung demonstriert werden. Günter Peck stellte
klar: "Das wäre eine Riesen-Sache, wenn wir da mit einer halben Tausendschaft
auflaufen, vielleicht sogar mit mehr." Regt eine Demonstration an: Günter Peck.
Foto: WAZ, J. Seyb
Teil 2:
Marl. Die Mitglieder und Aktiven aller Marler
Schwimmvereine wollen am 31. Januar vor der
Recklinghäuser Kreisverwaltung für den Erhalt ihrer
Trainingsstätte infracor-Bad auf die Straße gehen und
dort demonstrieren. Nur so, das war die
übereinstimmende Meinung bei einem Info-Treff am
Mittwochabend im voll gefüllten Saal der Marler insel,
sehen sie eine Chance, eine zügige Bearbeitung der
Genehmigung der vom Marler Rat im Rahmen des neuen
Bäderkonzeptes beschlossenen Übernahme des Hallenbades
durch die Stadt Marl zu erreichen. Das infracor-Bad war
völlig überraschend direkt vor den Weihnachtsferien
geschlossen worden, weil die in einem
Brandschutz-Gutachten von 2003 festgestellten Mängel
noch nicht behoben wurden und die "untere kommunale
Aufsichtsbehörde" - das ist die Kreisverwaltung - ein
neues, neutrales Gutachten gefordert hatte, das bis zum
Demonstrationstermin vorliegen sollte. In der
Übergangszeit werden zahlreiche Vereinsgruppen in die
vorhandenen Marler Lehrschwimmbecken "gequetscht".
Einige Vereinsgruppen weichen ins Dorstener Atlantis
aus, die Wettkampfgruppe der SG SSF Marl-Hüls trainiert
vorerst im Maritimo Oer-Erkenschwick.
10.01.2007 Jürgen
Seyb

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